Mein Weg zu den Menschen
Menschen auf ihrem Weg begleiten – das war schon immer mein roter Faden.
Wenn ich heute auf mein Leben und meinen beruflichen Weg zurückblicke, erkenne ich etwas ganz deutlich:
Es ging mir immer um Menschen.
Schon als Kind wusste ich, dass ein klassischer Bürojob nichts für mich sein würde. Ich wollte mit Menschen arbeiten, ihnen begegnen, zuhören, sie verstehen und sie ein Stück auf ihrem Weg begleiten.
Damals wusste ich noch nicht, wohin mich dieser Wunsch führen würde, heute weiß ich: Mein Weg war nicht immer gerade. Aber er hat mich immer wieder zu den Menschen geführt.
Mein erster Weg: Kinder und Jugendliche
Nach meinem Studium arbeitete ich zunächst zehn Jahre im sozialpädagogischen Bereich mit Kindern und Jugendlichen. Diese Zeit hat mich stark geprägt. Ich durfte erleben, wie unterschiedlich Menschen sind, welche Geschichten sie mitbringen und wie wichtig es sein kann, gesehen, verstanden und ernst genommen zu werden.
Dann kam die Wende.
Plötzlich war vieles nicht mehr so, wie es gewesen war. Auch beruflich musste ich mich neu orientieren. Meine erste große Herausforderung im Leben. Ich musste einen neuen Weg finden.
Und ich habe ihn gefunden – wenn auch anders, als ich es mir ursprünglich vorgestellt hatte.
Ein neuer Weg – und eine neue Welt
Ich machte mich selbstständig und arbeitete sieben Jahre als Führungskraft in der Verlagsbranche.
Eine ganz andere Welt.
Doch auch hier waren es letztlich wieder die Menschen, die für mich den Unterschied machten: Mitarbeiter, Kollegen, Kunden und die vielen Begegnungen, die diese Zeit mit sich brachte.
Seit 1998 bin ich als Trainerin, Seminarleiterin und Coach tätig – viele Jahre deutschlandweit.
Menschen zu begleiten, Wissen weiterzugeben, Entwicklungen anzustoßen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, wurde immer mehr zu meiner eigentlichen Aufgabe.
Dann kam meine eigene Lebensmitte.
Und damit meine zweite große Herausforderung. Mitten in meinen eigenen Wechseljahren schloss meine Firma. Ausgerechnet in einer Lebensphase, in der sich ohnehin vieles verändert, stand ich plötzlich vor der Frage: Was mache ich jetzt?
Wie soll mein beruflicher Weg weitergehen?
Was möchte ich eigentlich noch?
Ich musste mich neu orientieren. Und diesmal führte mich mein eigener Weg zu einem Thema, das mich ganz persönlich beschäftigte: Die Wechseljahre. Ich wollte verstehen, was in dieser Lebensphase passiert.
Was verändert sich im Körper?
Warum fühlt sich manches plötzlich anders an?
Was kann ich selbst tun?
Und wie kann man diese Zeit nicht nur irgendwie überstehen, sondern bewusst gestalten? So kam ich zur Wechseljahreberatung. Was zunächst aus meiner eigenen Lebenssituation heraus entstand, wurde zu einem neuen beruflichen Schwerpunkt. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum mir dieses Thema bis heute so wichtig ist:
Ich kenne diese Lebensphase nicht nur aus Büchern und Ausbildungen. Ich habe sie selbst erlebt.
Und mein Weg ging weiter.
Ich habe mich weitergebildet, neue Themen entdeckt und immer wieder neue Möglichkeiten gefunden, Menschen zu begleiten.
Wechseljahre-Beratung
Zertifizierte Seminarleiterin für Wechseljahres-Kurse und Beratung
Ausbildung bei Brigitte Hieronimus
Mitglied im Deutschen Verband für Wechseljahreberatung e.V.
Lachyoga
Lachyoga-Leiterin seit 2017
Lachyoga-Lehrerin seit 2019
Biografisches Arbeiten
Zertifizierte Seminarleiterin für Biografiearbeit
Ausbildung bei Brigitte Hieronimus
Beratung & Coaching
Begleitung bei persönlichen Veränderungen, Entscheidungsfragen, Krisen, Verunsicherungen und der Suche nach neuen Perspektiven.
Auch die systemische Aufstellung mit dem Systembrett gehört zu meinen Methoden.
Was all diese Stationen verbindet
Wenn ich meinen Weg betrachte, sehe ich heute weniger die verschiedenen Berufe.
Ich sehe die Menschen.
Kinder und Jugendliche.
Mitarbeiter und Kollegen.
Teilnehmer und Seminargruppen.
Menschen in Umbruch- und Veränderungssituationen.
Frauen in den Wechseljahren.
Menschen, die Antworten suchen.
Und immer wieder durfte ich erleben:
Manchmal braucht ein Mensch nicht sofort eine Lösung.
Manchmal braucht er zunächst jemanden, der wirklich zuhört.
Das ist etwas, das mir bis heute wichtig ist.
Heute
Seit 2015 arbeite ich gemeinsam mit meinem Partner Alexander in unserer Praxis LEBENsFREUDE. Wir verbinden unsere unterschiedlichen Schwerpunkte und betrachten Gesundheit aus verschiedenen Perspektiven. Alexander beschäftigt sich vor allem mit Sport, Bewegung und Ernährung. Meine Schwerpunkte liegen bei Biografischem Arbeiten, Lachyoga und Wechseljahre-Beratung.
Gemeinsam gestalten wir Gesundheitsberatung, Prävention, Vorträge und Messestände. So ist aus vielen Stationen meines Lebens etwas entstanden, das sich im Rückblick erstaunlich logisch anfühlt: Menschen begleiten.
Das war mein Wunsch als Kind. Es war der rote Faden durch mein Berufsleben. Und es ist heute noch das, was ich am liebsten tue.
Menschen dort abholen, wo sie gerade stehen.
Zuhören.
Verstehen.
Impulse geben.
Mut machen.
Gemeinsam hinschauen.
Und manchmal einfach ein Stück des Weges miteinander gehen. Vielleicht ist das auch das Schönste, was ein eigener Lebensweg schenken kann:
Vielleicht bin ich ein bisschen wie ein Stehaufmännchen.
Hinfallen gehört zum Leben - Aufstehen auch.
Krone richten, einmal tief durchatmen – und dann geht's weiter.
Meine eigenen Wendepunkte haben mir gezeigt, dass ein neuer Weg nicht unbedingt ein schlechter Weg sein muss. Manchmal führt er uns sogar genau dorthin, wo wir eigentlich hingehören.
Und vielleicht ist das eine meiner wichtigsten Erfahrungen, die ich heute anderen Menschen mitgeben kann:
Du musst nicht immer wissen, wie es weitergeht.
Manchmal reicht es, den nächsten Schritt zu gehen.
Und wenn du dabei jemanden an deiner Seite möchtest, der zuhört und dich ein Stück begleitet, dann bin ich gerne da.